Interkultureller Länderkompass als kostenloses E-Book

geschrieben am 6. Juni 2014 in Arbeit und Erfolg, Business weltweit, Interkulturelle Kommunikation, tags:

Im weltweiten Vergleich zeigen sich spannende Kulturunterschiede. Gerade für Deutsche ergeben sich besondere Herausforderungen im Austausch. Ein neuer kostenloser Ratgeber hilft Ihnen weiter.

Welche Tipps gibt es, um unnötigen Konflikten aus dem Weg zu gehen? Wie funktionieren heutzutage interkulturelle Kommunikation und erfolgreiches Business über die nationalen Grenzen hinweg? Das neue E-Book vom ICC-Portal vereint vielfältige Beiträge, die aus deutscher Perspektive auf kommunikative Herausforderung im Ausland und im internationalen Austausch eingehen. Die Autorinnen und Autoren blicken auf mehrjährige Erfahrungen in der interkulturellen Praxis zurück – sowohl als aktive Teilnehmende als auch als Trainerinnen und Trainer. Darüber hinaus gehen einige Artikel auf die Lebens- und Kommunikationsgewohnheiten in Deutschland ein, die für Nicht-Deutsche schwer zu verstehen sind. Brasilien, China, Frankreich, Türkei, Japan und viele mehr… Sichern Sie sich jetzt den ersten Interkulturellen Länderkompass mit Informationen über 11 Länder auf mehr als 50 Seiten – als kostenloses E-Book!

Zum kostenlosen Download: Interkultureller Länderkompass

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Inhaltsverzeichnis

Alles nur Small Talk? Engländer und Deutsche im Dialog

Kulturschock China: 9 Dinge, die man in China beachten sollte

Verhandlungen in Indien – Beziehungen lohnen sich

Business-Knigge Malaysia: Hauptsache harmonisch

Essenskultur in Frankreich und Deutschland

Deutsche in Russland: Über einige Tücken der deutsch-russischen Kommunikation

Geschäftsbeziehung mit China ruinieren: 10 denkwürdige Tipps

Wie Sie Ihre Geschäftsbeziehung mit Frankreich ruinieren: 10 Tipps

Kulturschock Japan: 7 Besonderheiten im Alltag

Duzen, Siezen, Suzen? Über die Anrede in Deutschland

Geschlechter und Anredeformen: Einige Überlegungen im Sprachenvergleich

Interkulturelles Training Deutschland I: Ansätze, Einsatzgebiete und Zielgruppen

Interkulturelles Training Deutschland II: Themen und Tipps

Business-Knigge Thailand: Bescheiden und berechenbar

Kulturschock Türkei – 6 Besonderheiten aus dem Alltag in Istanbul

Geschäftstaktiken auf Brasilianisch: Listigkeit im Alltag

Ist Chinas Kultur eine Esskultur? Oder: Essen Chinesen wirklich alles?

Duzen? Siezen? Diezen? Die richtige Anrede auf Deutsch

geschrieben am 28. Oktober 2013 in Arbeit und Erfolg, Bewerbung, Bewerbungsgespräch, tags: , .

Duzen oder Siezen? Was gehört sich in Deutschland? Was nicht? Gerade Nicht-Muttersprachler haben es mit den höflichen Feinheiten der deutschen Sprache nicht leicht. Als Trost kann gesagt werden, dass selbst deutsche Muttersprachler nicht immer sofort wissen, welche Anrede richtig ist. Das liegt auch an einigen Sonderformen…

Das Anredeverhalten in verschiedenen Ländern und Regionen stellt grundsätzlich eine interessante Schnittmenge zwischen Sprache und Kultur dar. In manchen Sprachen gibt es Sie-Formen, in anderen nicht. Das Chinesische hat zum Beispiel eine Singularform für “Sie” (nin 您), eine Pluralform wird aber nicht verwendet. Auch im Russischen und im Französischen kann man duzen und siezen, während das Englische bekanntlich nur eine Anredeform (you) vorsieht.

Am besten mit Sie-Anrede starten

Wann duzt man in Deutschland unter Erwachsenen? Wann sollte man die Sie-Anrede wählen? Eine Faustregel dafür ist die folgende: Man startet immer mit der höflichen Sie-Form, wenn eine Hierarchie erkennbar ist und ein offizieller Rahmen vorliegt.

Falls eine höher gestellte Person, wie ein Lehrer, Chef oder älterer Kollege, dann das Du anbietet, so geht man dazu über, sich gegenseitig zu duzen. Aber Vorsicht: Manchmal möchten Respektspersonen andere duzen, aber nicht selbst geduzt werden. Hier siezt man dann am besten weiter, bis man noch einmal ausdrücklich das Du angeboten bekommt.

Herausforderungen zwischen Du und Sie

So schwierig ist das also gar nicht? Nun ja, leider gibt es noch ein paar Komplikationen, die aber nicht ganz so oft vorkommen – trotzdem sollte man sie kennen. In manchen Unternehmen und Organisationen wird im Berufsalltag gesiezt, nach Feierabend geduzt. Dann gibt es auch noch die Ausnahme, dass im Betrieb im Englischen mit Vornamen geduzt bzw. geyout wird, wenn man aber ins Deutsche wechselt, wieder das Siezen mit Nachnamen bevorzugt wird. Das ist lästig und seltsam, passiert aber.

Besondere Anredeformen in Deutschland

Jetzt haben wir alles? Leider noch nicht. Es gibt noch ein paar verrückte Sonderformen, die aber wirklich eher selten vorkommen, was auch von der Region abhängt. Diese Regeln sind unter verschiedenen Namen bekannt, die hier aufgeführten sind wohl die bekanntesten:

Münchener Du

Man spricht hierbei mit Frau oder Herr XY an, verwendet aber trotzdem das Du. Man hört das zum Beispiel auch im Kindergarten: „Frau Berger, kannst du mir mal helfen?“ Manchmal wird auch nur der Nachname genannt: “Müller, reichst du mir mal den Ordner?”

Rheinisches Ihr

Diese Form ist noch weniger bekannt, aber auch existent. Bei der rheinischen Ihr-Anrede spricht man die Gruppe mit der Du-Form im Plural an, also beispielsweise: „Schön, das ihr (anstatt Sie) alle gekommen seid!“ Die einzelnen Personen werden aber weiterhin gesiezt.

Hamburger Sie

Durch die englische Sprache beeinflusst wurde vermutlich die Sie-Form mit dem Vornamen. Man sagt hier also etwa: „Danke, Michael, ich werde Ihnen das zuschicken.“ Das Hamburger Sie ist wohl die meist verwendete Sonderregel.

Fazit: Duzen, Siezen, Suzen?

Die deutsche Sprache ist tatsächlich nicht leicht, die kulturellen Regeln dafür sind es auch nicht. Wir hoffen, mit diesem Überblick ein wenig helfen zu können. Im Zweifelsfall bleibt der Tipp: Siezen, bis das Du angeboten wird. Und zur Not kann man auch immer nett einen Kollegen fragen, was sich gehört. Die Deutschen machen es manchmal etwas kompliziert, aber in der Regel sind sie doch recht hilfsbereit.

“Viel Spaß in der Schule!” Aber warum?

geschrieben am 20. Juni 2013 in Lebensberatung, tags: , , , .

Überlegungen zur heutigen Familien- und Lernkultur

Wenn ein Kind eingeschult wird, bedeutet das für die Familie eine große Umstellung mit entsprechenden Anpassungsschwierigkeiten. Es beginnt damit, dass der Morgen viel straffer, zeitlich präziser organisiert werden muss. Beim Gang in den Kindergarten kommt es in der Regel nicht auf die Minute an, beim Wechsel in die Schule zählt dann aber jede Minute und zwar wörtlich, denn sie beginnt pünktlich auf die Minute, Zuspätkommen gibt Ärger. Diese Tatsache kann für zusätzlichen Morgenstress in Familien sorgen und gebraucht eine gewisse Gewöhnungszeit.

Herausforderungen am Morgen vor der Schule

Bei manchen Familie, wie zum Beispiel in der unseren, blieb es auf verschiedene Arten eine jahrelange Herausforderung. Ich erinnere mich noch gut an einen Morgen. Alle fünf Kinder gingen schon zur weiterführenden Schule, für den Fußmarsch oder den Fahrradweg zur Bushaltestelle war es mal wieder zu spät. Also fuhr ich verärgert das Auto aus dem Carport, um die Nachzügler zur Haltestelle zu fahren. Nur hatte einer der Jungs die Tür noch nicht richtig geschlossen, sodass dieselbe an einem Holzpfahl hängen blieb. In der Werkstatt belief sich dann die Rechnung auf mehrere Hundert Mark – wirklich kein wünschenswerter Tagesbeginn.

Soll und kann Schule Spaß machen?

Aber auch wenn morgens alles glattläuft, sollten Eltern den Abschiedsgruß „Kinder, viel Spaß in der Schule“ meines Erachtens unterlassen. Es ist natürlich sehr schön, wenn unsere Kinder gerne und gut lernen können, ebenso erfreulich ist es, wenn sie mit Freude in die Schule gehen. Doch daraus eine Erwartung oder gar einen Anspruch zu entwickeln und von täglichem Spaß auszugehen halte ich für völlig unrealistisch und überzogen.

Die Schule ist das, was für uns Erwachsene die Arbeitswelt ist. Die Kinder gehen in die Schule, um dort etwas zu lernen – und das muss beileibe nicht immer Spaß machen. Unter Umständen ist es anstrengend, mühselig, frustrierend, durch LehrerInnen und MitschülerInnen vielleicht sogar erschwert usw. Ganz sicher ist es für die allermeisten Kinder keine Sache, die täglich den größten Spaß macht.

Schule ist nicht Freizeit – muss sie auch nicht sein

Hinzu kommt, dass schon vor 30 Jahren unser Schulsystem so aufgebaut war und immer noch ist, dass die Mithilfe der Eltern fest eingeplant ist. (Alle aktuellen Studien beweisen, dass Kinder aus Migrantenfamilien weniger Chancen auf höhere Bildung haben, weil eben viele dieser Eltern nicht in der Lage sind, ihren Kindern umfassend zu helfen.)

Schon damals hatte ich die Idee, dass unser Schulsystem innerhalb kurzer Zeit zusammenbrechen würde, wenn alle Eltern ihre Mithilfe und Unterstützung verweigern würden und sich nur noch für die „Dinge, die ihren Kindern Spaß machen“ zuständig fühlten: Kein Üben mehr, schon gar nicht vor Klassenarbeiten, keine Vokabeln abhören, kein Hausaufgaben nachschauen und korrigieren oder Schultaschen entrümpeln, kein Vorbereiten für den nächsten Tag, keine Nachhilfeunterricht etc.

Kinder unterstützen, aber nicht fehlleiten

Schule ist für Kinder anstrengend, sie nimmt viel Raum in der alltäglichen Kommunikation ein und sorgt häufig für zusätzlichen Stress in unseren Familien. Dies kann man bedauern, aber da auf absehbare Zeit keine nennenswerte Veränderung in Sicht ist, lautet mein Tipp: Lasst es uns zur Aufgabe machen, unsere Kinder – so gut es uns möglich ist – zu unterstützen, ihnen aber bitte nicht mehr viel Spaß wünschen.

Denn sonst sitzen, so berichtete kürzlich eine Grundschullehrerin, schon in der ersten Klasse 25 kleine Superstars, die alle davon ausgehen, dass sie als ganz besonderes Einzelwesen mit all ihren individuellen Bedürfnissen berücksichtigt werden müssen. Das wäre ein schönes Ideal, doch kann dann natürlich kein normaler Unterricht mehr möglich sein. Wie es zu diesen kleinen Superstars kommt? Dazu vielleicht ein andernmal…

Ihre und Eure Gabriele Polfuß

Über die Autorin: 

Gabriele Polfuß ist Diplom-Sozialpädagogin sowie Ehe-, Familien- Erziehungs- und Lebensberaterin.
Sie steht für Beratungen, Vorträge und Moderationen zu ihren Fachgebieten zur Verfügung.

Kontakt: 

Mail: g.polfuss[@]uni-job-erfolg.de
Phone: +49 (0) 2584.9 34 95 44

Work-Life-Balance: ein Widerspruch in sich?

geschrieben am 29. Mai 2013 in Arbeit und Erfolg, Lebensberatung, tags: , .

Ein kritischer Kommentar zur Diskussion über „Work-Life-Balance“

balance

Gleichgewicht scheint mir ein Zustand zu sein, den wir Menschen scheinbar nur mit Mühe und viel Übung erreichen. Sei es beim Essen und Trinken, im Konsum und Verzicht, Ruhe und Bewegung und nun also auch bei der Arbeit und dem Leben.

In den meisten von uns gibt es eine Idee dazu und auch eine Überzeugung von der Sinnhaftigkeit, nur fehlen Wille, Ausdauer und Disziplin bei der Umsetzung.

An dem Wissen scheitert es nicht, stellte schon die BzgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in ihrer mehr als 40-jährigen Tätigkeit fest. Viele hinlänglich bekannte Faktoren spielen eine entscheidende Rolle, warum uns Menschen eine gesunde Lebensführung so schwer fällt.

work

Arbeiten, das müssen wir um unsere Miete, die Brötchen und 10.000 andere Dinge bezahlen zu können und das Wichtigste: in unserer arbeitsfreien Zeit DAS zu tun, was und Spaß und Freude macht! So weit, so gut. Nun gibt es aber seit wenigen Jahrzehnten in unserer Gesellschaft die Entwicklung, dass diese Arbeit Spaß machen soll – aus meiner Sicht völliger Humbug!

Es ist erfreulich wenn Menschen ihre Arbeit als sinnvolles Tun erleben, weltweit gilt dies sicherlich nur für einen ganz geringen Teil der Menschheit und ganz bestimmt nicht dort, wo Länder ihrer Rohstoffe beraubt und Arbeitskräfte für unserer Wohlstand ausgebeutet werden. Mit welchem Recht also fordern wir dies ein?

life

Leben, zunächst aus meiner Sicht ein Geschenk kostbar und zerbrechlich zugleich und uns ist die Fähigkeit gegeben, es in relativer Sicherheit zu gestalten. Niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte, ich spreche hier von der bundesdeutschen Gesellschaft  in den letzten sechs Jahrzehnten, gab es so eine hohe Lebenserwartung in Frieden und Wohlstand.

…und was passiert, die Menschen jammern auf hohem Niveau, beklagen alles und jedes, lassen sich nur zögerlich oder gar nicht auf dauerhafte Beziehungen ein, der Kinderwunsch dezimiert sich bei Männern und Frauen, weil unter anderem die Arbeitswelt so wenig Sicherheit bietet und deshalb Lebensplanung so schwierig ist.

Außerdem lässt die Arbeitswelt kaum noch ein Leben neben der Arbeit zu, sodass für all die lebenswerten, sinnvollen, beglückenden Momente, die wir nur im Miteinander erfahren, scheinbar keine Zeit mehr bleibt.

Nach allem was ich privat und beruflich im Leben erfahren durfte, bekommt niemand von uns die wirklich wichtigen Dinge im Leben für Geld. Diese Erkenntnis ist kein Geheimnis und dürfte doch eigentlich ausreichen, um ein Gleichgewicht von Arbeit und Leben gegen das Geld und für das Miteinander zu entscheiden; denn darum geht es: Wir können es selbst entscheiden!

Übrigens, das Übel beginnt, wenn wir unsere Kinder mit dem Satz „viel Spaß in der Schule“ morgens verabschieden – aber dazu vielleicht ein andermal…

Ihre und Eure Gabriele Polfuß

Über die Autorin: 

Gabriele Polfuß ist Diplom-Sozialpädagogin sowie Ehe-, Familien- Erziehungs- und Lebensberaterin.
Sie steht für Beratungen, Vorträge und Moderationen zu ihren Fachgebieten zur Verfügung.

Kontakt: 

Mail: g.polfuss[@]uni-job-erfolg.de
Phone: +49 (0) 2584.9 34 95 44

Nebenjob als Chance für den Berufseinstieg

geschrieben am 22. April 2013 in Allgemein, Nebenjob, Studentenjob, tags: , , , .

Nebenjobs nerven? Ja, sicher, das ist manchmal bestimmt der Fall. Aber ein richtiger Nebenjob kann viel mehr sein als eine lästige Geldquelle. Wir haben ein  paar Tipps zusammengestellt, womit der Nebenjob zum Hauptgewinn werden kann.

Geld verdienen oder Erfahrungen sammeln – der richtige Nebenjob

Für einige ist der Nebenjob nur der notwendige Weg, um schnell und regelmäßig an Geld für die Miete und den Einkauf zu kommen. Viele fühlen sich benachteiligt, wenn sie – anders als die besser betuchten Kommilitonen – ihre Studienzeit noch für das Jobben in der Kneipe oder im Kino nutzen müssen. Natürlich haben solche Jobs Vorteile, weil man in geselliger Runde arbeiten oder während der Arbeitszeit einen (halben) Film ansehen kann. Aber es lohnt sich, möglichst früh einen herausfordernden Nebenjob zu suchen, der auch zum eigenen Berufswunsch passt.

Nebenjobs zur Profilbildung – der richtige Job Alleinstellungsmerkmal

Wer früh anfängt, in einer Nebentätigkeit Erfahrungen zu sammeln, die später beim Berufsstart helfen können, der hat mitunter große Vorteile gegenüber den Kommilitonen, die vielleicht eine halbe Note mehr durch das zusätzliche Büffeln bekommen haben. Wir alle kennen das Problem, dass beim Berufseinstieg auch schon Berufserfahrungen vorausgesetzt werden. Eine mehrjährige Nebentätigkeit kann da schon ein entscheidender Pluspunkt sein. Natürlich wird man beim Jobben nicht gleich dieselben Erfahrungen wie in einem Vollzeitjob sammeln können, aber man kann versuchen, schnell in wichtige Tätigkeitsfelder aufzusteigen.

Karriere im Nebenjob? Vom Tellerwäscher zum Eventmanager

Wer in einem Kiosk jobbt, der wird kaum irgendwann den Kiosk übernehmen wollen. Aber man kann darauf achten, dass auch der Nebenjob gewisse Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Erfahrungsberichte zeigen zum Beispiel, dass manche als Kellner gestartet sind und später bei Großveranstaltungen mitorganisieren durften. Auch hier muss man auf sich aufmerksam machen und zeigen, dass man mehr kann als nur Gläser tragen. Wer beispielsweise eine Sprache studiert, der kann versuchen, im Übersetzungsbüro einen Job zu bekommen. Selbst wenn man dort anfangs nur Telefonate führt und Akten ordnet, sieht diese Tätigkeit doch auf dem Lebenslauf gut aus. Und ein wenig praktische Erfahrungen sammelt man allemal. 

Den Nebenjob richtig im Lebenslauf darstellen

Frühzeitig darauf zu achten, dass der Nebenjob auch später in den Lebenslauf passt, kann sehr sinnvoll sein. Im Job schon früh Verantwortung zu übernehmen zahlt sich oft aus. Wer im Nebenjob schon erste Erfahrungen gesammelt hat, der sollte dies auch richtig im Lebenslauf darstellen. Natürlich darf man nicht lügen oder zu sehr übertreiben. Aber man darf die eigenen Berufserfahrungen durchaus im guten Licht darstellen. Das macht die Konkurrenz nämlich ebenfalls! Dazu kann es übrigens auch gehören, darauf hinzuweisen, dass man schon in jungen Jahren finanziell auf eigenen Füßen stand. Trifft man im Auswahlgespräch auf jemanden, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat, dann imponiert das umso mehr!

Sind Sie auf der Suche nach einem guten Nebenjob? Dann schauen Sie doch einmal auf der Seite unseres verlässlichen Partners StudentJob vorbei. Dort gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Studentenjobs aus ganz Deutschland und dem Ausland und vieles mehr:

Wer Interesse an einem Praktikum in China hat, der ist bei Inter:Culture:Capital an der richtigen Adresse: Dort gibt es Hinweise zu den interkulturellen Herausforderungen in Asien sowie Tipps für die Suche nach Jobs und Praktika in China:

Artikel-Tipp: Praktikum in China: Fragen, Antworten, Tipps und Links

StudentJob ist neuer Partner

geschrieben am 15. April 2013 in Bewerbung, Nebenjob, Studentenjob, tags: , .

Wir freuen uns sehr, diese neue Kooperation bekanntgeben zu können!
Wer auf der Suche nach einem Job für Studenten ist, der wird hier sicher fündig:

Über StudentJob

Du suchst den optimalen Nebenjob für Dich? Eine Vielzahl von verschieden Studentenjobs aus ganz Deutschland und dem Ausland kannst Du auf StudentJob finden! Egal ob ein aufregender Ferienjob, ein spannendes Praktikum, Vollzeitjob oder um Dir kurzfristig mit einem Aushilfsjob etwas dazu zu verdienen. Hier findest Du in allen Arbeitsbereichen und in deiner Wunschregion Hunderte von Stellenangeboten! Einfach kostenlos anmelden und Dich dann direkt online auf deine Wunschstelle bewerben!

Perfekter Lebenslauf: Tipps für den besseren CV

geschrieben am 12. April 2013 in Bewerbung, Lebenslauf, tags:

Der Lebenslauf ist die Visitenkarte eines jeden Bewerbers. Nur dass man sie nicht persönlich überreicht, sondern sogar vorab daran aussortiert werden kann.

Natürlich ist es daher notwendig, dass man mit dem eigenen CV den bestmöglichen Eindruck erzielt. Wie macht man das am besten? Wir haben die wichtigsten Elemente für einen guten Lebenslauf aufgelistet:

  • Aktualität

Ein Lebenslauf muss möglichst aktuell sein. Der Kindergarten und der Beruf der Eltern ist für einen 26-jährigen Bewerber unwichtig, die letzten Jahren müssen aber lückenlos beschrieben werden.

  • Passgenauigkeit

Damit Ihr neuer Arbeitgeber auch sicher sein kann, dass Sie die perfekte Wahl im Bewerbungsverfahren sind, passen Sie Ihren Lebenslauf so gut wie möglich an das Unternehmen an, wo Sie sich bewerben. Studieren Sie dafür gründlich die Website.

  • Aussagekraft

Nichts ist schlimmer und langweiliger als ein zu allgemeiner Lebenslauf. Vorlagen aus dem Netz oder aus Ratgebern wirken häufig anonym und star. Bringen Sie ruhig etwas Persönlichkeit in Ihren Lebenslauf – schließlich ist es Ihr Leben!

  • Maximalprinzip

Holen Sie das Beste aus sich und Ihrer bisherigen Karriere heraus. Gehen Sie an die Grenzen des Möglichen. Jede kleinste Schulung, jeder winzige Erfolg darf positiv dargestellt werden, wenn es denn zur beworbenen Stelle passt. Seien Sie nicht zu bescheiden, vielleicht ist es die Konkurrenz nicht.

  • Vertretbarkeit

Zeigen Sie Ihr Bestes – aber nicht mehr. Benutzen Sie keine Worthülsen oder gar Lügen, um sich zu profilieren. Ein bisschen Übertreibung muss schon erklärbar sein. Stellen Sie sich alle möglichen Fragen dazu vorab, damit Sie nicht überrascht werden können.

Diese Tipps sollen Ihnen helfen, aus Ihrem Lebenslauf das Beste zu holen. Haben Sie noch Fragen? Dann schreiben Sie uns gerne an: info@uni-job-erfolg.de

Praktikum in China: Infos, Links und Geheimtipps

geschrieben am 7. April 2013 in Allgemein, tags:

Was muss man beim China-Praktikum beachten?

Ein Praktikum in China ist nicht nur für Studierende der Chinawissenschaften reizvoll. Chinas boomende Wirtschaft lockt in diesen Jahren zahlreiche deutsche Praktikanten verschiedenster Fächer und Abschlüsse ins Land.

In China bieten internationale Unternehmen interessante Praktika in einem dynamischen Umfeld. Das Land ist aber auch ein idealer Ort, um den kulturellen Horizont zu erweitern. Wir haben wichtige Tipps und Links zum Thema zusammengestellt:

Für Interessierte, die eine längere Zeit in China verbracht haben und die Sprache besser beherrschen, empfiehlt sich zumindest unter sprachlichen Gesichtspunkten auch ein Praktikum in einer rein chinesischen Firma oder Organisation.

Muss ich für ein Praktikum in China zahlen oder kann ich etwas verdienen?

Grundsätzlich sollten Praktika kein Geld kosten. Zwar muss man immer mit Kosten für Flug, Unterbringung, Verpflegung etc. rechnen, jedoch sollte tunlichst vermieden werden, an Firmen oder Organisationen, in denen man etwas leisten möchte, Geld für ein Praktikum zu zahlen.

Die teils unverschämt teuren Vermittlungsagenturen für China-Praktika sollten nur dann in ihrer Existenz bestätigt und gestärkt werden, wenn man finanziell sehr unabhängig ist, auf eigenen Suchaufwand möglichst verzichten möchte und sich auch gewiss sein kann, dass die vermittelnde Seite hält, was sie verspricht.

Bezahlung für ein Praktikum sollte man nicht als Selbstverständlichkeit erwarten, wenn man bedenkt, wie viele nationale und internationale Studierende und Absolventen in China auf der Suche nach einer Praktikumsstelle sind. Das hängt natürlich auch jeweils vom Arbeitgeber ab, was auch für andere Länder gilt.

Hier weiterlesen: http://interculturecapital.de/praktikum-china-fragen-antworten-tipps-links

10 Fragen zum Bewerbungsgespräch mit To Do-Liste zur Vorbereitung

geschrieben am 31. Dezember 2012 in Allgemein, Bewerbung, Bewerbungsgespräch, tags: , , , .

Panik bricht aus? Der Alptraum in vier Wänden könnte bevorstehen? Vorstellungsgespräche sind viel gefürchtet, es könnte schließlich der Traumjob fürs restliche Leben sein! Aber auch schon die Bewerbung um einen begehrten Praktikumsplatz will gut geplant werden. Was kann man eigentlich vorbereiten und was nicht?

Die Tests in den heutzutage weit verbreiteten Assessment-Centern lassen sich genauso wie viele stark standardisierte Auswahlverfahren bis zu einem großen Teil vorausplanen und somit auch vorbereiten. Nicht umsonst gibt es für bestimmte Verfahren sehr gute Fachliteratur und Übungsbücher, mit denen Sie die Erfolgschancen deutlich erhöhen können.

Wenn dann jedoch das persönliche Gespräch ansteht, muss man auch spontan überzeugen können. Was oft vergessen wird: Auch Spontanität lässt sich bis zu einem gewissen Grad vorbereiten. Was ansonsten noch wichtig ist, verrät die folgende To do-Liste zur Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen.

1. Wie wichtig ist das äußere Erscheinungsbild? 

Sehr wichtig: Einen guten Eindruck sollten Sie auch mit Ihrem Äußeren hinterlassen. Denn niemand kann sich davon freisprechen, sich auch von Äußerlichkeiten beeinflussen zu lassen. Sie sollten selbst am besten wissen, was guter Ton in Ihrer Branche ist, können aber auch den öffentlichen Auftritt des Wunschunternehmens dafür berücksichtigen.

2. Wie bereite ich mich am besten inhaltlich vor?

Gründlich: Am besten sind Sie so gut vorbereitet wie möglich – klingt einfach, ist es in der Regel auch. Studieren Sie einfach vor dem Gespräch gründlich die Stellenanzeige und den Internetauftritt des Unternehmens. Das macht einen sehr guten Eindruck. Manchmal kann es auch nicht schaden, den größten Konkurrenten der Firma zu kennen.

3. Soll ich eine kurze Selbstvorstellung vorbereiten?

Ja: Da viele nicht aus dem Stehgreif den eigenen Lebenslauf kurz und knackig vorstellen können, sollten Sie dafür einen Text von zwei, drei Minuten auswendig lernen. Wenn man Sie dann bittet, sich vorzustellen, kommen Sie nicht ins Stottern. Aber: Sprechen Sie dabei locker und frei – schließlich geht es nicht um eine Rolle für das Theater.

4. Lücken im Lebenslauf?

Kein Problem: Solange Sie sich keine jahrzehntelangen Auszeiten gegönnt haben, sind Lücken im Lebenslauf mit einer guten Erklärung leicht zu entschärfen. Ehrlichkeit kann hier erfrischend sein, Sie sollten sich aber keine Blöße geben. Da man Sie bereits eingeladen hat, kann Ihr Lebenslauf ohnehin nicht ganz schlecht sein.

5. Fragen an das Gegenüber?

Gerne: Es zeugt von Ihrem großen Interesse, wenn Sie im Gespräch nicht nur reagieren, sondern auch selbst aktiv das Wort ergreifen. Personaler sind es gewohnt, Fragen zu stellen, können sich aber auch über ein angeregtes Gespräch freuen. Vorsicht: Sie sollten dabei nicht zu aufdringlich oder forsch auftreten.

6. Kritik beim Feedback?

Jein: Wenn man Sie danach fragt, wie Sie das Unternehmen bewerten, bei dem Sie sich beworben haben, sollten Sie natürlich einige Vorzüge nennen können. Andernfalls hätten Sie sich ja nicht bewerben wollen. Konstruktive Kritik kann aber auch hilfreich sein. Wenn man Sie z.B. fragt, was am Internetauftritt oder der jüngsten Werbemaßnahme zu verbessern ist, können Sie sich mit guten Ideen hervortun, solange Sie die positiven Aspekte nicht außer Acht lassen.

7. Fragen zum Gehalt?

Jein: Sicherlich ist die Frage nach dem Gehalt keine gute Einstiegsfrage, doch Sie dürfen und sollten als Arbeitgeber, der gute Leistungen zeigt, auch am Salär interessiert sein. Da dies mittlerweile oft schon in der schriftlichen Bewerbung thematisiert wird, geht es im Gespräch meist nur darum, die Details zu verhandeln. Hier empfiehlt es sich, vorab zu recherchieren, was das übliche Gehalt ist. Listen gibt es dazu zahlreich im Internet.

8. Meinung zu den Aufstiegsmöglichkeiten?

Gerne: „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?Eine teuflische Frage… Einerseits freuen sich Arbeitgeber über ambitionierte Mitarbeiter. Andererseits sollten die Neuankömmlinge auch nicht überambitioniert und “karrieregeil” sein. Am besten Sie informieren sich, wie lange man durchschnittlich in der Branche in dieser Position verbleibt und wie das Unternehmen aufgebaut ist. Zeigen Sie Interesse am Weiterkommen, aber betonen Sie dabei auch das Wohl des Unternehmens.

9. „Haben Sie noch Fragen?“

Ja: Ein, zwei Fragen sollten Ihnen im Bewerbungsgespräch gekommen sein, die Sie gegebenenfalls am Ende anbringen können. Denken Sie aber daran, dass Sie mit dieser letzten Frage auch den letzten Eindruck von Ihnen hinterlassen. Stellen Sie am besten eine Interessensfrage zum Unternehmen oder der Position, die einen harmonischen Abschluss ermöglicht.

10: Gibt es einen Geheimtipp?

Definitiv! Doch ist der leider häufig von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Eines ist jedoch über Branchen, Unternehmen und Positionen hinweg zu empfehlen: Zeigen Sie im Bewerbungsgespräch ehrliche Begeisterung! Nichts ist für Personaler schlimmer als Bewerber, die nicht aus der Reserve zu locken sind und keinerlei emotionale Regung für die angebotene Position zeigen. Übertreiben sollte man es natürlich nicht, aber Sie dürfen gerne zeigen, dass Ihnen ein spannender Job in einem guten Unternehmen sehr gefallen würde.

Dieser Artikel ist ein kostenloser Service von uni-job-erfolg.de. Sollten Sie konkrete Fragen zur Vorbereitung eines Bewerbungsgesprächs haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Lesetipp: “Die Lizenz zum Führen”

geschrieben am 8. November 2012 in Allgemein, tags: , .

Führung ist ein Handwerk, das jeder erlernen kann, der zwei Voraussetzungen erfüllt: Er muss Menschen mögen und den Willen zum Führen haben.
Den Artikel dazu gibt es als Podcast zum kostenlosen Download online: http://www.managerseminare.de/audio/MS176AR01.mp3